Ausblick auf einen Garten

Das geheime Grün der steinernden Stadt: venezianische Gärten

Heute muss sich ein Venezianer mit 1,5 m² öffentlichem Garten begnügen - das ist herzlich wenig in Vergleich zu Städten wie London (bis zu 40 m²) oder Stockholm (bis zu 120 m²). Aber immerhin gibt es heute öffentlich Gärten - was es zur Zeit der Seerepublik Venedig nicht gab. Das allerdings heißt nicht, dass in Venedig keine Gärten existierten: von 1600 - 1800 war Venedig die Königin der Gärten, hatte sie doch so viele botanische Gärten aufzuweisen wie ganz Italien zusammen. Aber es waren die Gärten der venezianischen Patrizier, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.

Einige "Gartenperlen" gibt es heute noch, versteckt vor den Blicken Neugieriger hinter hohen Mauern - für viele, nicht nur den Venedigexperten, eine ganz neue Erfahrung.

Die Eintritte in die Gärten sind unterschiedlich: die großen Hotels freuen sich über einen Stopp in der hauseigenen Bar, Privatleute berechnen zwischen 5 und 15 € pro Person.