Führungen durch Venedig für Familien mit Kindern
 Wie baut(e) man in Venedig Häuser und Schiffe?

Abgesehen von allen anderen Geheimnissen, die die Venezianer schon immer ihren Zeitgenossen aufgaben, waren es vor allem zwei Bereiche, die die größte Neugiere heraufbeschworen:

  1. Wie schaffen es die Venezianer, auf Sand und im Wasser steinernde Paläste zu errichten?
  2. Wie ist möglich war, dass die Venezianer an einem Tag - besser in 12 Stunden - eine Kriegsgaleere von immerhin gut 30 m Länge und ausreichend für ca. 300 Besatzungsmitglieder bauen können.

Die Zeitgenossen waren zu Recht erstaunt, denn im Mittelalter, als die Venezianer es schaffen, große Kirchen und Paläste zu bauen, gab es noch gar keine Maschinen! Die Venezianer müssen also viele Muskeln gehabt haben. Aber zugleich müssen sie auch ganz schön schlau gewesen sein, um sich so etwas auszudenken: denn eigentlich kann es gar nicht möglich sein, was sie da gemacht haben: auf Sand im Wasser schwere große Häuser zu bauen.

Auch im Schiffbau waren sie einzigartig: hatte der König von Ungarn gestern noch durch die Piraten in der Adria gleich mehrere Schiffe der Venezianer versenken lassen, kommen diese Venezianer doch glatt nur wenige Tage später schon wieder  mit neuen Schiffen angefahren und nehmen furchtbare Rache. Was für Boote und Schiffe die Venezianer hatten, kann man sehr gut im Schifffahrtsmuseum, dem Museo Storico Navale, anschauen. Wie sie diese Boote und Schiffe bauten, das wiederrum kann man in einer Bootswerft,  z.B. in einer Gondelwerft, oder in der großen Schiffswerft, dem Arsenal (nur während der Biennalen Innenbesichtigungen möglich) staunend erfahren.

Dem Allem - und noch vieles Mehr - wird im Rahmen der Besichtigung "Wie bauten die Venezianer Häuser und Schiffe" gründlich auf den Grund gegangen!

 

 

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