Jahrhunderte lang garantierte das venezianische Handwerk der Seerepublik nicht nur eine profunde Basis für ihren Handel, sondern auch dem venezianischen Adel eine angemessene Ausstattung seiner Paläste mit Arbeiten im Mosaik (Fußböden und Fassaden), in Glas (Leuchter und Gläser), in Seidenbrokat (Gewänder, Vorhänge, Wände), in Holz (Gondeln, Forcola), mit Blattgold (u.a. Fassaden) oder in Spitzenstickerei (Decken, Gewänder).
Gab es zur Zeit der Serenissima Hunderte von Werkstätten dieser Art, ist ihre Zahl heute auf ein Minimum zusammen geschrumpft.
Führungen zu den wenigen noch vorhandenen, hochinteressanten Produktionsstätten bieten sich in der Regel für Gruppen (ab 10 Personen) an, da die "Eintrittspreise" für solche - und nicht für Einzelpersonen - konzipiert sind.