San Pietro di Castello San Pietro di Castello, Innenansicht

San Pietro di Castello: die Bischofskirche

San Pietro di Castello war bis 1807 die Bischofskirche von Venedig - dann wurde es auf Anweisung Napoleons San Marco. Die Lage der Kirche am äußersten östlichen Ende Venedigs dokumentiert, wie zwiespältig das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der Republik war.

Die erste Bischofskirche gab es hier schon 775, und als 1451 der Bischof von Venedig auch noch den klangvollen Titel des Patriarchen von Venedig bekommt, waren Neubauarbeiten absehbar. 1558 wird Andrea Palladio vom Patriarchen Antonio Diedo mit dem Neubau der Kirche beauftragt - womit der große Architekt erstmals nach Venedig gerufen wird.