Stefano Nicolao zeigt eines der von ihm gefertigten prachtvollen Kostüme
viele verschiedene Masken aus der Ca´ del Sol
Blattsilber eingeschmolzenen in Glasplatten

Führung Handwerk in Venedig
Stoff, Glas, Masken - und anderes, das heute noch wie seit
Jahrhunderten in Venedig produziert wird

 

Jahrhunderte lang garantierte das venezianische Handwerk der Seerepublik nicht nur eine profunde Basis für ihren Handel, sondern auch dem venezianischen Adel eine angemessene Ausstattung seiner Paläste mit Arbeiten im Mosaik (Fußböden und Fassaden), in Glas (Leuchter und Gläser), in Seidenbrokat (Gewänder, Vorhänge, Wände), in Holz (Gondeln, Forcola), mit Blattgold (u.a. Fassaden) oder in Spitzenstickerei (Decken, Gewänder). Heute findet man die Produkte dieser alt hergebrachten Produktionen immer noch in Gebrauch, im Alltag, in Kirchen, aber natürlich auch in einigen Museen, die auf besondere Produktionen spezialisiert sind. Und vor allem während des Karnevals in Venedig sind die Masken ganz besonders en vogue.

Gab es zur Zeit der Serenissima Hunderte von Werkstätten dieser Art, ist ihre Zahl heute auf ein Minimum zusammen geschrumpft.

Besichtigungen der wenigen noch vorhandenen, hochinteressanten Produktionsstätten sind ein ganz besonderer Tipp für einen Venedig Ausflug, nicht nur weil sie zu den wenig bekannten Sehenswürdigkeiten in Venedig gehören, sondern weil hier das alte Handwerk vergangener Jahrhunderte wieder auflebt. Die Produktionsstätten liegen - abgesehen von der Glasproduktion - im Stadtgebiet. Glas hingegen wurde aus verschiedenen Gründen schon seit dem frühen Mittelalter auf der kleinen Laguneninsel Murano produziert. Ein Besuch dieser Produktionsstätten ist von Venedig aus unkompliziert, die Glasbläsereien bieten einen kostenlosen Transfer an. 

Folgende Führungen zum Handwerk gibt es:
- Gondelbauer und Forcolabauer
- Masken und Marionetten
- Stoffproduktion und Kostümschneider
- Glasproduktion und Spitzenstickerei

 

Stadtsechstel Venedig
Stadtsechstel Venedig